Christine Lambrecht Gast in Niederaula

Ortsvereine

Zu ihrem traditionellen Sommerfest konnten die SPD Ortsvereine Nieder­aula, Niederjossa sowie Hattenbach die parlamentarische Geschäfts­führerin der SPD Bundestagsfraktion Christine Lambrecht als Gastrednerin begrüßen.

Die gebürtige Mannheimerin Christine Lambrecht, die seit 1998 den Wahlkreis Bergstraße im Deutschen Bundestag vertritt, nahm sich viel Zeit für Ihren Besuch in Niederaula und für das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Einen großen Stellenwert in ihrer Rede hatte natürlich die aktuelle Flüchtlingsthematik. Christine Lambrecht sprach sich vorbehaltlos für die Aufnahme und Unterstützung der Menschen aus, die aufgrund von Krieg und Verfolgung Schutz in unserem Land suchen. Klare Worte fand die Fraktionsgeschäftsführerin für die mangelnde Solidarität anderer Europäischer Staaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen.

Von der Bundesregierung erwartet Sie den Einsatz für eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU, eine Beschleunigung der Asylverfahren sowie eine bessere finanzielle Unterstützung der Länder und Kommunen.

Anhand konkreter Projekte, welche teilweise nur gegen erhebliche Widerstände aus der CDU umgesetzt werden konnten, machte Lambrecht darüber hinaus noch einmal deutlich, wie richtig die Entscheidung der SPD für die große Koalition gewesen ist. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von EUR 8,50, die Möglichkeit einer abschlagsfreien Rente ab 63 Jahren und 45 Beitragsjahren sowie die Verbesserungen beim Elterngeld und der Kinderbetreuung sind Entscheidungen, welche einzig und allein von der SPD durchgesetzt worden sind, so Lambrecht.

Der Einladung der Niederaulaer SPD gefolgt waren ferner der Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke, die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sowie Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach und standen den zahlreichen Gästen für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

Der Vorsitzenden der SPD Fraktion in der Gemeindevertretung Bernhard Hirschbrich berichtete über die aktuelle Gemeindepolitik. Bernhard Hirschbrich stellte fest, dass nur die SPD in Niederaula weitsichtige und nicht immer populäre Entscheidungen gemeinsam mit dem Bürgermeister mit getragen hat. Erklärtes Ziel ist es, dass Niederaula auch künftig handlungsfähig und lebenswert ist, so Hirschbrich.

Mit Blick auf die Diskussionen der letzten Monate rund um das Thema Straßenbeiträge mahnt er mehr Sachlichkeit und das Zurückstellen eigener Interessen bei einzelnen Beteiligte im Rahmen politischer Entscheidungen an.

Im Anschluss an die mit viel Beifall bedachten Reden überreichte der Orts­vereins­­vorsitzende Walter Freund Christine Lambrecht sowie den weiteren Gästen noch eine echte Niederaulaer Stracke als Präsent.

Unser Foto zeigt von links Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach, Christine Lambrecht, den Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke, den Ortsvereinsvorsitzenden Walter Freund, die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sowie den Vorsitzenden der SPD Fraktion in der Gemeindevertretung Bernhard Hirschbrich.

 
 

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